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Mykotoxine beim Pferd: Wissenswertes über Futter und Raufutter

Posted in : on 07-07-2026

Mit bloßem Auge sind sie nicht zu erkennen, dennoch können sie Bestandteil der täglichen Futterration Ihres Pferdes sein. Mykotoxine sind natürliche Stoffwechselprodukte bestimmter Schimmelpilze und können in Raufutter sowie Stroh vorkommen. Da sie meist unsichtbar sind, bleiben sie häufig unbemerkt. Deshalb spielen eine gute Futterqualität und eine sorgfältige Lagerung eine wichtige Rolle in der Pferdefütterung.

Was sind Mykotoxine?

Mykotoxine sind natürliche Stoffwechselprodukte, die von bestimmten Schimmelpilzen gebildet werden. Diese Pilze können sich unter geeigneten Bedingungen auf Raufutter wie Gras, Heu, Heulage und Stroh entwickeln.

Besonders problematisch ist, dass Mykotoxine auch dann noch vorhanden sein können, wenn der Schimmel selbst nicht mehr sichtbar ist. Außerdem sind sie gegenüber Trocknung, Hitze und vielen Verarbeitungsprozessen relativ stabil.

Ein Futterbatch kann äußerlich einwandfrei aussehen und dennoch Mykotoxine enthalten. Umgekehrt lässt sichtbarer Schimmel nicht zwangsläufig auf die Menge der vorhandenen Mykotoxine schließen. Deshalb lassen sich Mykotoxine nicht zuverlässig mit bloßem Auge erkennen.

Hinzu kommt, dass Mykotoxine innerhalb einer Partie häufig ungleichmäßig verteilt sind. Dadurch können sogenannte Hotspots entstehen, in denen höhere Konzentrationen vorkommen als im übrigen Futter.

Für Pferde sind insbesondere Schimmelpilze der Gattungen Aspergillus und Fusarium relevant, da sie verschiedene Mykotoxine bilden können.

Warum ist die Qualität von Futter und Raufutter wichtig?

Pferde kommen natürlicherweise regelmäßig mit geringen Mengen an Schimmelpilzen und deren Stoffwechselprodukten in Kontakt. Aus diesem Grund sind eine gleichbleibend hohe Futterqualität sowie eine sorgfältige Lagerung wichtige Bestandteile einer bedarfsgerechten Pferdefütterung.

Insbesondere bei wechselnden Erntebedingungen oder schwankender Raufutterqualität empfiehlt es sich, Futter und Raufutter regelmäßig zu kontrollieren.

So können Sie die Futterqualität unterstützen

Mykotoxine lassen sich nicht vollständig vermeiden. Eine sorgfältige Lagerung und ein bewusster Umgang mit Futtermitteln tragen jedoch dazu bei, die Qualität von Futter und Raufutter möglichst konstant zu halten.

Futtermittel richtig lagern

  • Futtermittel trocken, sauber und gut belüftet lagern.
  • Beschädigte Verpackungen vermeiden.
  • Lagerräume vor Schädlingen schützen.
  • Nach dem First-in-First-out-Prinzip (FIFO) arbeiten.
  • Verschimmeltes Futter grundsätzlich vollständig entsorgen.

Raufutter regelmäßig kontrollieren

Kontrollieren Sie Heu, Heulage und Silage regelmäßig auf Geruch, Farbe und Struktur. Auch wenn sich Mykotoxine dadurch nicht sicher nachweisen oder ausschließen lassen, liefert die Kontrolle wichtige Hinweise auf die allgemeine Qualität des Futters.

Raufutter analysieren lassen

Bestehen Zweifel an der Qualität des Raufutters, kann eine Laboranalyse zusätzliche Informationen liefern. Da Mykotoxine häufig ungleichmäßig verteilt sind, empfiehlt sich die Probenahme an mehreren Stellen einer Partie.

Ergänzung der täglichen Fütterung

Je nach Fütterungssituation kann die tägliche Ration individuell ergänzt werden.

HorseFlex Toxine Support ist ein Ergänzungsfuttermittel für Pferde und enthält unter anderem Bentonit, Algen, Oregano, Thymian und Curcumin. Die sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffe ergänzen die tägliche Fütterung.

Fazit

Mykotoxine sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Deshalb sind eine gute Futterhygiene, die richtige Lagerung und regelmäßige Qualitätskontrollen wichtige Bestandteile eines sorgfältigen Fütterungsmanagements. Eine gute Futterqualität und eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ernährung bilden die Grundlage für die tägliche Versorgung Ihres Pferdes.

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