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Ein fittes Pferd im Herbst und Winter

Pferde können sich von Natur aus gut an die Veränderungen der Jahreszeiten anpassen. Dennoch gibt es im Herbst einige Dinge, die besondere Aufmerksamkeit verdienen. Dazu gehören ausreichend Bewegung, die Umstellung der Fütterung und die Hufpflege. Mit ein paar praktischen Anpassungen kannst du die tägliche Versorgung deines Pferdes an die kältere Jahreszeit anpassen. Wir haben 5 praktische Tipps für dich zusammengestellt. Worauf solltest du achten und was kannst du selbst tun? Lies weiter und starte gut vorbereitet mit deinem Pferd in den Herbst und Winter.

1. Bleibt in Bewegung

In den kälteren Monaten verändert sich der Tagesablauf vieler Pferde. Sie verbringen häufig mehr Zeit im Stall oder auf dem Paddock, die Weidezeit wird kürzer und manchmal verändert sich auch das Training. Gerade dann lohnt es sich, auf ausreichend tägliche Bewegung zu achten.

Plane beim Reiten genügend Zeit für ein ruhiges Aufwärmen und Abkühlen ein. So kann sich dein Pferd Schritt für Schritt auf die Bewegung einstellen. Ist dein Pferd geschoren? Dann kann eine Abschwitz- oder Ausreitdecke während des Schrittreitens sinnvoll sein, damit es nicht zu schnell auskühlt.

Auch die Fütterung sollte immer zur Haltung, Bewegung und individuellen Situation deines Pferdes passen.

2. Schenke den Hufen zusätzliche Aufmerksamkeit

Nasse Weiden, Matsch und später im Jahr ein harter oder gefrorener Boden: Im Herbst und Winter sind Pferdehufe ganz unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt. Eine regelmäßige Hufpflege ist deshalb besonders wichtig.

Kratze die Hufe regelmäßig aus, entferne Schmutz und Matsch und achte, wenn möglich, auf einen sauberen und trockenen Untergrund. Auch regelmäßige Termine beim Hufschmied oder Hufbearbeiter gehören zu einer guten Hufpflege.

Behalte die Hufe deines Pferdes im Alltag gut im Blick. Veränderungen fallen so schneller auf und können bei der nächsten Hufpflege direkt besprochen werden.

3. Sorge für ausreichend frische Luft

Im Herbst und Winter verbringen viele Pferde mehr Zeit im Stall. Ein angenehmes Stallklima verdient deshalb zusätzliche Aufmerksamkeit. In der Stallluft können sich unter anderem Staubpartikel aus Heu und Einstreu sowie Ammoniak aus Urin befinden.

Achte auf eine gute Belüftung, ohne dass dein Pferd dauerhaft in der Zugluft steht. Halte den Stall sauber und wirf auch einen kritischen Blick auf Raufutter und Einstreu. Ist das Heu sehr staubig? Dann kann es sinnvoll sein, nach einer Alternative zu suchen oder die Staubbelastung rund um die Fütterung möglichst gering zu halten.

So schaffst du auch in der kalten Jahreszeit ein möglichst angenehmes Umfeld im Stall.

4. Achte auf eine passende tägliche Versorgung

Der Herbst bringt einige Veränderungen mit sich. Wechselnde Temperaturen, mehr Zeit im Stall, ein anderes Futterangebot und der Fellwechsel können den gewohnten Tagesablauf deines Pferdes verändern.

Eine gute Basis beginnt mit ausreichend Bewegung, hochwertigem Raufutter, frischem Trinkwasser und einer Fütterung, die zur individuellen Situation deines Pferdes passt. Alter, Haltung, Training und das übrige Futter spielen dabei eine wichtige Rolle.

Deshalb lohnt es sich, den gesamten Tagesablauf und die Fütterung regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf an die neue Jahreszeit anzupassen.

5. Stelle das Futter schrittweise um

Mit dem Übergang vom Sommer zum Herbst verändert sich häufig auch die Fütterung. Während Gras im Sommer einen großen Teil der täglichen Ration ausmachen kann, stehen im Herbst wieder vermehrt Heu oder Heulage auf dem Speiseplan.

Futterumstellungen sollten möglichst schrittweise erfolgen. Gib deinem Pferd Zeit, sich an die neue Ration zu gewöhnen, und achte weiterhin auf ausreichend hochwertiges Raufutter, frisches Trinkwasser und tägliche Bewegung.

Plane Veränderungen im Futter deshalb rechtzeitig ein und vermeide, wenn möglich, einen abrupten Wechsel von einer Ration zur nächsten.

Gut vorbereitet in den Herbst

Der Herbst bringt andere Bedingungen mit sich als die wärmeren Monate. Mit ausreichend Bewegung, einer passenden Fütterung, regelmäßiger Pflege und einem Blick für die Veränderungen im Alltag kannst du die tägliche Versorgung deines Pferdes gut an die neue Jahreszeit anpassen.

Beobachte dabei vor allem dein eigenes Pferd: Jedes Pferd, jede Haltung und jede Fütterung ist anders. So kannst du individuell entscheiden, welche Anpassungen im Herbst und Winter sinnvoll sind.

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