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Aufbau des Weidegangs

Posted in : on 28-03-2022

Ein guter Übergang

Der richtige Aufbau des Weidegangs ist sehr wichtig. Bei Futterveränderung muss sich nämlich die Verdauung des Pferdes anpassen. Die Nahrungsverdauung Ihres Pferdes hat sich ganz auf die Winterfütterung angepasst und somit ist es wichtig, dass sich Ihr Pferd langsam vom Stall an die Weide gewöhnt, damit sich die Magen- und Darmflora  gut an die neue Situation gewöhnen kann, und so können Sie mögliche Probleme wie Koliken, Hufrehe und Durchfall vorbeugen. Aber wie macht man das nun am Besten?

  • Aufbau des Weidengangs. Fangen Sie immer mit kurzen Perioden auf der Weide an. Das eine Pferd ist empfindlicher als das andere. Und erhöhen Sie langsam die Stunden auf der Weide.
  • Partielles Grasen auf der Weide. Man kann eine große Weide aufteilen in Parzellen. Durch diese Methode können Sie einfach kontrollieren, wie viel Gras Ihr Pferd frisst. Sie geben Ihrem Pferd jeden Tag einige Meter neue Weide mit frischem Gras und so kann das abgeweidete Stück sich erholen.
  • Gefüllter Magen. Geben Sie Ihrem Pferd in der ersten Periode vor dem Freilandgrasen ein Pack Heu. Auf diese Art wird der Magen gefüllt und wird sich das Pferd nicht gleich mit zuckerreichem jungen Gras vollfressen.
  • Verdauung. Stimmen Sie die zusätzliche Fütterung auf den Weidegang ab. Weidegras enthält viele Zucker, Eiweiße, Energie und wenig Struktur. Fügen Sie deshalb der Futterration Ihres Pferdes extra Vitamine, Mineralien oder Kräuter hinzu, um die Verdauung und den Stoffwechsel in Balance zu halten.
  • Detoxkur. Der Anfang einer neuen Saison ist der Moment für eine Detoxkur. Durch die Futteränderung produziert der Pferdekörper viel Abfallstoffe, die durch die Leber verarbeitet werden müssen. Mit einer Detoxkur unterstützen Sie die natürlich reinigende Wirkung der Leber und Nieren, damit alle freien Radikale gut abgeführt werden können. Die perfekte Vorbereitung auf die Weidesaison. Lesen Sie mehr über Detox bei Pferden im Blog.

 

Probleme durch Frühjahrsgras

Während der Wintermonate hat sich der Magen- und Darmtrakt Ihres Pferdes vollständig auf Trockenrohfutter eingestellt. Wenn Gras wieder ein Teil des Futters wird, hat das Auswirkungen auf die Verdauung und auf den Zuckerspiegel Ihres Pferdes. Wie kommt es dazu?

Gras produziert konstant Fruktane (eine Art Zucker), was zum Wachstum verhilft. Fruktan wird erst verarbeitet, wenn es warm genug ist. Dadurch ist der Zuckergehalt am höchsten, sobald die Temperatur draußen steigt, nach der Periode, in der das Gras nicht wuchs. Im Frühjahr ist der Fruktangehalt im Gras am höchsten und ist oft die Ursache für Hufrehe. Worauf muss man achten?

  • Nachtfrost. Nach einer kalten Nacht ist es nicht empfehlenswert, morgens einen Weidegang anzubieten. Das Gras kann so erst einen großen Teil des gespeicherten Fruktans verarbeiten.
  • Düngung. Sorgen Sie für die richtige Düngung Ihrer Pferdeweide. Das hat großen Einfluss auf die Grasqualität und kann große Ansammlung des Fruktangehaltes vorbeugen.
  • Grasaufnahme zu beschränken. Schränken Sie das Grasfressen ein. Beschränken Sie die Graseinnahme durch eine Grasmaske, weniger Weidegang oder beschränken Sie das Weidegras.
  • Blutzuckerspiegel. Ist Ihr Pferd zuckerempfindlich? Passen Sie dann besonders gut auf und beschränken Sie den Weidegang. Außerdem kann während des wechselnden Graszuckergehalts und der Rationsänderung HorseFlex Glucose Support zum Erhalt eines gesunden Zuckerstoffwechsels beitragen.
  • Magnesium. Ein wichtiger Mineralstoff für die Muskel- und Nervenfunktion. Der hohe Kaliumgehalt im Weidelgras reduziert oft die Aufnahme von Magnesium und enthält im Frühjahr auch einen geringeren Magnesiumgehalt. Viele Weidepferde mit nervösem, gereiztem Verhalten im Frühjahr und Herbst können stark von einer Magnesiumergänzung profitieren.

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